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Potsdamer Pokalregen am Ruppiner See: Unsere Talente überzeugen bei der Landesmeisterschaft

Veröffentlicht am
12.4.2026

Die Landeseinzelmeisterschaft (LEM) der Brandenburger Schachjugend ist der sportliche Gipfel im Turnierkalender. Vom 08. bis zum 12. April 2026 versammelten sich die qualifizierten Nachwuchstalente im Jugenddorf Gnewikow am Ruppiner See, um die begehrten Landestitel auszuspielen. „Nur die Besten gegen die Besten“. In diesem Turnier traten ausschließlich Sieger an – jene Talente, die sich zuvor über die Regionalmeisterschaften (REM) sportlich qualifiziert hatten. 

Für die Teilnehmenden war die LEM das entscheidende Nadelöhr zur Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft (DJEM), die Ende Mai in Willingen stattfinden wird. Der SC Potsdam GG bewies dabei eine enorme positionelle Stärke und sicherte sich in einem hochkarätigen Feld mehrere Plätze auf dem Podium.

Doppelangriff in der U8 w: Historischer Erfolg für unsere Mädchen

In der Altersklasse der U8-Mädchen gelang unserem Nachwuchs ein beeindruckendes Manöver. Xiya Lu setzte sich mit einer taktisch reifen Leistung gegen die Konkurrenz durch und krönte sich zur Landesmeisterin. Direkt dahinter komplettierte Valerie Städecke den Potsdamer Doppelsieg auf dem zweiten Rang. Dieser Erfolg ist für die Vereinsgeschichte ein echter Meilenstein: Zum ersten Mal werden wir Ende Mai bei der Deutschen Meisterschaft in Willingen auch mit weiblichen Talenten in unseren Vereinsfarben vertreten sein. Ein starkes Signal für die wachsende Tiefe in unserem Kader.

Xiya Lu
Valerie Städecke

Endspiel-Krimi und Nervenstärke bei den Jungen

Auch in den Altersklassen der Jungen wurde bis zum letzten Bauern gekämpft. In der U10 demonstrierten unsere Starter eine konsequente Spielführung. Oleksandr Mokriak erkämpfte sich in einem dichten Feld den zweiten Platz, während Kiril Zhykh das hervorragende Mannschaftsergebnis mit dem dritten Rang abrundete.

Oleksandr Mokriak
Kiril Zhykh

Besonders dramatisch gestaltete sich das Finale in der U12. In einem beispiellosen Fotofinish wiesen am Ende gleich fünf Spieler an der Tabellenspitze die exakt gleiche Punktzahl auf. In einer solchen Konstellation entscheiden oft minimale Nuancen der Feinwertung über Sieg oder Niederlage. Dank ihrer präzisen Spielweise über das gesamte Turnier hinweg konnten sich Satadru Datta als Zweitplatzierter und Otto Bentele auf dem dritten Platz behaupten. Für Otto ist dies bereits die vierte direkte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Folge – eine Beständigkeit, die von außergewöhnlicher spielerischer Reife zeugt.

Otto Bentele mit Trainer Michael Klenburg
Satadru Datta
Otto Bentele

Geschlossene Mannschaftsleistung im Zentrum

Über die Medaillenränge hinaus war es die geschlossene Teamleistung, die diesen Ausflugan den Ruppiner See so wertvoll machte. Spieler wie Anji Liu und Marc Lushchinskiy vertraten unseren Verein mit vollem Einsatz und trugen zur hervorragenden Atmosphäre bei.

Valerie Städecke & Xiya Lu
Unsere teilnehmenden Sieger des Schachclub Potsdam GG e.V.

Ein herzlicher Dank gilt Landesjugendwart Sven Glaubitz und dem gesamten Schiedsrichterteam für den gewohnt reibungslosen Ablauf und die faire Turnierleitung. Trotz wechselhaften Wetters bot das Jugenddorf Gnewikow einmal mehr einen würdigen Rahmen für diese strategische Standortbestimmung. Für unsere Qualifikanten geht die Reisenun weiter: Vom 23. bis zum 31. Mai 2026 werden sie den SC Potsdam GG bei der Deutschen Meisterschaft in Willingen vertreten. Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem erfolgreichen Zug.

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