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REM West: Potsdamer Power auf 64 Feldern

Veröffentlicht am
5.3.2026

Es gibt im Schachjahr viele Turniere, doch die Regionaleinzelmeisterschaft (REM)West nimmt eine Sonderstellung ein. Sie ist das sportliche Nadelöhr zur Landesmeisterschaft (LEM) und für die Besten der erste Schritt auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft. 

Die REM West 2026 am vergangenen Wochenende in Nauen war für den SC Potsdam GG ein intensives und äußerst erfolgreiches Wochenende, das unsere exzellente Nachwuchsarbeit eindrucksvoll bestätigte. Über 120 Kinder und Jugendliche versammelten sich am Samstagmorgen in der Hortmensa des Leonardo-da-Vinci-Campus (LdVC), um sich für dieses sportlich bedeutsame Turnier zu registrieren.

Inmitten der tollen Turnierstimmung waren unsere blauen Vereinshoodies und Polos unübersehbar, während Trainer Mikhail Klenburg unsere Talente in fast allen Altersklassen betreute. Ein besonderer Dank gilt dem Ausrichter SV Hellas Nauen unter der Leitung von Sven Glaubitz, der zusammen mit vielen Helfern und Eltern eine perfekt organisierte Umgebung mit Spielsälen, Analyse- und Aufenthaltsräumen schuf. Die positive Resonanz wurde zudem durch den Besuch des LSBB-Präsidenten Michael Fuhr unterstrichen, der sich sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre und dem Niveau der Partien zeigte.

Sensationeller Doppelsieg in der Altersklasse U10

In der stark besetzten U10 dominierte der SC Potsdam GG das Feld von insgesamt 40 Teilnehmern fast nach Belieben. Oleksandr Mokriak sicherte sich mit einer makellosen Bilanz von 5 Punkten aus 5 Runden den Titel des Regionalmeisters. Den Potsdamer Triumph machte Kiril Zhykh perfekt, der ebenfalls ungeschlagen blieb und mit 5 Punkten den zweiten Platz belegte. Hier entschied lediglich die Buchholz-Feinwertung mit 15 zu 14 Punkten über die endgültige Platzierung an der Spitze. Auch Theodor Hocke glänzte mit 4 Punkten auf dem fünften Rang. Weitere wertvolle Erfahrungen und Punkte sammelten Malte Schmitz mit 3 Punkten, Kostiantyn Sydoruk und Leonid Lorenz mit jeweils 2 Punkten sowie Johann Heinrich (2 Punkte) und Johann Ludewig (1,5 Punkte), die den Verein über alle Runden hinweg in der Spitzengruppe und im breiten Mittelfeld hervorragend repräsentierten.

Otto Bentele - Oleksandr Mokriak
Kiril Zhykh -

Erfolgsserie in der U12 und Nervenstärke in der U10w

Die Altersklasse U12 war ebenfalls fest in Potsdamer Hand, wobei Otto Bentele ein Turnier auf absolutem Spitzenniveau ablieferte. Mit 4 Punkten aus 5 Partien wurde er ungeschlagen Zweiter und landete damit punktgleich mit dem Turniersieger auf dem Podium, wobei nur die hauchdünne Buchholzwertung gegen ihn entschied. Direkt dahinter sicherte sich Satadru Datta mit 3,5 Punkten den dritten Platz, nachdem er mit drei Siegen aus den ersten drei Partien furios gestartet war. Beide Potsdamer Spieler haben sich damit  für die kommende Landeseinzelmeisterschaft qualifiziert, während Andrii Teletskyi mit 2 Punkten das starke Mannschaftsergebnis komplettierte. In der U10w überzeugte Xiya Lu in einem Einzel-Rundenturnier mit großer Beständigkeit. Sie erzielte 4 Punkte aus 5 Partien und sicherte sich damit den zweiten Platz. Bis zur letzten Runde blieb sie im Titelrennen präsent und bewies eine beeindruckende Nervenstärke, indem sie unter anderem die Partien gegen Mariia Mokriak, Emilia Krafft und Aida Uslu für sich entschied.

Satadru Datta -
- Theodor Hocke

Bronzemedaille in der U18 und lehrreiche Partien in der U16

Auch in den höheren Altersklassen konnten wir Erfolge feiern. In der U18 spielte Marc Lushchinskiy ein stabiles Turnier und belegte in einem leistungsdichten Rundenturnier mit 3 Punkten aus 5 Partien den verdienten dritten Rang. In der U16 trat Fritz Emil Kirchhübel gegen eine starke Konkurrenz an und erzielte einen Punkt aus fünf Partien.

Marc Lushchinskiy - Trainer Michael Klenburg
- Andrii Teletskyi

Insgesamt war die REM West 2026 in Nauen eine wichtige Standortbestimmung für unseren Verein. Die vielen Podestplätze und die breite Präsenz unserer Spielerinnen und Spieler zeigen eine klare positive Tendenz für die Zukunft des Potsdamer Schachs.

Im April wird sich bei der Landeinzelmeisterschaft dann zeigen, ob sich der eine oder die andere auch sportlich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.

Oleksandr Mokriak - Trainer Michael Klenburgg - Kiril Zhykh

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